Aller Anfang ist schwer – bloggen für Anfänger

Jeder Blogger hat es hinter sich, und jedem neuen Blogger blüht es, den Blog von Null beginnen. Jedenfalls wenn man nicht gerade als Co-Autor auf einem anderen Blog beginnt. Dieses Glück haben aber nur wenige. Deswegen beschäftige ich mich heute mit dem Thema wie man einen Blog meiner Meinung nach am besten startet. Die Grundlegende Frage gleich als erstes:

Worüber möchte ich bloggen – Thema des Blogs

Die erste Frage sollte sein ,”worüber möchtre ich bloggen?” Denn ein Blog ohne Thema ist wesentlich schwieriger aufzubauen. Natürlich kann man auch einfach drauf los bloggen, ich rate aber davon ab. Lieber würde ich später nach und nach das Thema wechseln. Doch dazu später mehr. Man sollte sich also auf jedenfall ersteinmal ein Thema suchen worüber man bloggen möchte. Dies sollte natürlich ein Thema sein, mit dem man sich gut auskennt. Denn wenn man nur 2 Sachen über ein Thema weiß wird es irgendwann recht schwer dieses Thema fortzuführen. Also sollte man sich ein Thema aussuchen mit dem man sich gut auskennt, oder wo man weiß wo man etwas darüber findet.

Bei dem Wissen über das Thema sollte man auch eigene Erfahrungen mit einbeziehen. Das macht einen Blogbeitrag zu diesem Thema persönlicher, und zeigt das man sich mit diesem Thema selber auch beschäftigt. Denn sind wir mal ehrlich, auf google etwas suchen und darüber etwas schreiben könnte ja im prinzip jeder. FInde ich jedenfalls.

Die richtige Plattform

Bevor man nun seinen Blog eröffnet, stellt sich noch die Frage nach der richtigen Plattform. Und da scheiden sich die Geister. Jeder Blogger schwört auf eine andere Platform. Am ende hilft da nur ausprobieren. Die bekanntesten dürften wohl blogspot von Google und WordPress sein. Jedenfalls sind dies die gängigsten Plattformen. Es gibt aber auch noch zig andere. Gerade wenn man selber hostet (dazu kommen wir auch später), sollte die Plattform gut gewählt sein. Es kommt aber auch darauf an, was die entsprechende Plattform bieten soll. Also wenn man möglichst unabhängig sein möchte, bietet sich zum beispiel WordPress super an in meinen Augen. Möchte man direkt eine Community haben, so ist es wieder das man auf die Technischen Möglichkeiten achten sollte, denn eine Community bieten sowohl blogspot als auch WordPress. Doch gehen wir mal auf den meiner Meinung nach größten Anbieter für Blogs ein.

WordPress – die Unabhängige Plattform

Mit WordPress ist man beim aufbau und bei der Gestaltung von anfang an relativ frei. Denn Man muss nicht bei WordPress hosten, um das CMS (Conten Management System) von WordPress nutzen zu können. Es ist kostenlos downloadbar und somit auch bei anderen Webhostern gut zu verwenden. Hinzu kommt, dass WordPress oft sogar schon als eigenes Paket bei anderen Webhostern mit angeboten wird. Was meiner Meinung auch wieder zeigt, das WordPress zu den größten und freiesten Anbietern von CMS und Plattform zählen. Und mit WordPress kann man auch mit selber gehostetem Blog an der Community teilhaben. Möglich macht dies das Plugin “Jetpack”.

Ich selber nutze WordPress einige Jahre, und es bietet unzählige Möglichkeiten der Bloggestaltung. Als Blogger ist WordPress meiner Meinung nach einfach ein Paradies. Neben Unzähligen Templates und Plugins, gibt es einfach so viel zu entdecken. Und es ist so vielseitig einsetzbar. Egal ob als Blog, als Statische Webseite oder gar als Online Magazin. Es hat für jeden etwas dabei.

Die Domain

Wenn Thema und Plattform feststehen braucht es noch einen Namen. Dieser sollte zur leichteren Erkennbarkeit mit der Domain (der Internetadresse) Identisch sein. Und am besten noch zum Thema passen. Wenn man sich jetzt meine Domain anschaut, könnte man denken, “das passt ja irgendwie so garnicht zum Blogthema”. Theoretisch richtig. Aber TBS steht für etwas, das erkläre ich in einem gesonderten Beitrag mal. 🙂

Die Domain sollte leicht zu merken und möglichst kurz sein. Also z.B. www.blablubb.de ist leichter zu merken als www.blablubb.bliblablo.de.
Deswegen eine möglichst kurze, und vorallem Thematische Domain wählen. Also wenn ihr über euren Hund schreiben möchtet, dann sollte die Domain ungefär www.mein-Hund-trixi.de sein oder ähnliches. Natürlich könnte man auch so wie ich abkürzungen verwenden. Dieses bietet sich immer an wenn der volle Name zu lang für eine Domain wäre. Wann ist er zu lang? Genau, wenn er sich nicht mehr so schön leicht merken lässt.

Die ersten Blogpostings – Aufbau eines Blogs

Dieses Kapitel habe ich mit voller Absicht erst hier hinten angestellt. Denn ersteinmal sollte der Blog soweit “existieren” bevor man sich an die ersten Postings macht. Eigentlich könnte man direkt loslegen. Und doch möchte ich gerne hier meine Erfahrung als Blogger mit einbringen. Die ersten 10 – 20 Postings solltet ihr “still und Heimlich” machen ohne diese großartig zu bewerben. Natürlich ist es doof wenn garniemand den Blog ließt. Aber, das ganze hat einen Grund. Was sieht denn besser aus, ein Blog wo nur 1 oder 2 Beiträge sind, oder ein Blog wo schon 10 – 20 Beiträge zu sehen sind. Genau, man ließt doch eher einen Blog der schon einige Beiträge hat.

Ich habe es zum Beispiel bei diesem Blog so gehalten, ich habe ersteinmal so um die 10 – 15 beiträge geschrieben bevor ich überhaupt jemanden erzählt habe das es da etwas gibt was man sehen sollte. Und wenn ersteinmal Content auf deinem Blog ist, dann bleiben die Leser gerne auch mal etwas länger und lesen sich eventuell auch vergangende Posts durch.  Man bietet also den eventuellen Lesern wesentlich mehr wenn man ersteinmal eine weile ohne Leser arbeitet. Natürlich ist das “Marketing” ein wichtiger Aspekt für Blogger, aber das wird mal ein gesonderter Beitrag. Hier zählt ersteinmal alles was ihr benötigt um mit dem bloggen überhaupt anzufangen. Und sollte ich noch etwas vergessen haben, oder wenn ihr noch andere Tipps habt, so dürft ihr diese natürlich gerne in die Kommentare verpflanzen 🙂

Please follow and like us:
0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.